mercoledì 15 agosto 2007

buco nei firewall

NAT reicht nur Daten an den PC weiter, wenn dieser sie zuvor angefordert hat. Wenn aber zwei Teilnehmer mit einem Voice-over IP-Tool wie Skype Daten austauschen wollen, treffen zunächst Daten ein, die keiner bestellt hat. Hier kommt der Skype-Server ins Spiel.
Beispiel: Anton will Paula Daten zukommen lassen. Beide haben das Programm gestartet und sich am Skype-Server angemeldet.
1. Die Vermittlungsstelle: Dieser erfährt beim Start des Tools die IP-Adressen der Router von Anton und Paula. Nun soll der gesamte Datenverkehr aber nicht über den Server laufen, sondern über eine Peer-to Peer-Verbindung. Skpye braucht also ein Loch im NAT-System, damit die beiden PCs zusammenkommen.
2. Das Loch: Antons Router erhält vom Skype-Server die IP-Adresse von Paulas Router - und er erfährt den Port, den ihr Skype-Tool für den Datenverkehr verwendet.
Antons Skype-Tool sendet nun eine beliebige Anfrage an Paulas IP-Adresse. Die Anfrage wird von Paulas NAT-System verworfen, da diese Daten vorher nicht angefordert wurden. Das ist aber egal, denn Antons NAT-System erwartet nun eine Antwort von Paula - ist also anstandslos bereit, Daten von Paula an Anton weiterzuleiten.
3. Der Verbindungsaufbau: Da Antons NATSystem angebohrt ist, kann Paulas Skype Programm die Verbindung aufbauen. Die dazu nötige IP-Adresse und den richtigen Port erfährt auch ihr Router vom Skype-Server.
Wenn er an diese Adresse Daten sendet, hält Antons NAT-System diese für eine bestellte Lieferung und leitet sie an den Rechner weiter.



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